St. Michael Ostrau

Gemeinde St. Michael in Ostrau

Die Gemeinde St. Michael ist eine von sieben Gemeinden der Pfarrei Carl Lampert. Wir sind Gemeinde am Fuße des Petersbergs, die versucht mit den Menschen vor Ort Glauben zu leben, Ansprechpartner für sie zu sein und ein Gotteshaus, eine Kirche zu erhalten. Wir pflegen den Kontakt mit der evangelischen Gemeinde in Ostrau.

Gemeinde St. Michael Ostrau
Karl-Marx-Straße 93
06193 Petersberg OT Ostrau

Ansprechperson:
Iris Wiese (0176 24783880)

Pfarrbüro

Gottesdienste und Veranstaltungen

Regelmäßige Gottesdienste:

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Unsere Höhepunkte im Kirchenjahr
  • Januar: Sternsingeraktion in und rund um Ostrau, Kütten bis hin nach Sennewitz
  • März/April: Feier des österlichen Triduum entsprechend der Handreichung des Bistums „Die Feier der drei österlichen Tage“
  • Mai: Mühlengottesdienst,ökumenischer Gottesdienst am Pfingstmontag an der Bockwindmühle in Krosigk
  • September: Gemeindefest in St. Michael Ostrau; Galiziertreffen in der Küttener Kirche
  • Dezember: Ökumenisches Adventscafè mit den Frauen der evangelischen Kirchen in unserer St. Michaels-Gemeinde
  • Ökumenischer Gottesdienst am 2. Advent in Kütten

Gottesdienste und Veranstaltungen

Gruppen und Dienste

Herberge

Gruppen und Dienste in St. Michael

  • Seniorinnengruppe
  • Gesprächskreis

Wir sind offen für Kinder und Jugendliche, nur sind es wenige. Daher empfehlen wir die Angebote der Pfarrei. Unsere Kinder und Jugendlichen sind eingeladen zum gemeindlichen Unterricht, zur Erstkommunion- und Firmvorbereitung, zu den Religiösen Kinderwochen der Pfarrei

Im Gemeindehaus gibt es eine einfache Herberge für Gruppen bis 18 Personen.  

Weitere Informationen gibt es hier. 

Geschichte

Bis zum Ende des 2. Weltkrieges gab es keine katholische Gemeinde in Ostrau oder in der näheren Umgebung. Dennoch fand bereits 1909 der erste katholische Gottesdienst in der Gaststätte „Goldener Löwe“ in Ostrau statt, betreut wurden das Gottesdienstangebot und die Gläubigen von Zörbig aus. Diese Gottesdienste wurden hauptsächlich von polnischen Wanderarbeitern besucht.

Mit der Ankunft von Flüchtlingen aus ehemaligen „Ostgebieten“, Anfang 1945, änderte sich das. Die meist katholischen Familie wurden u. a. in Ostrau, Mösthinsdorf, Kösseln, Plötz, Kütten, Drobitz, Drehlitz, Spören angesiedelt. Da es auch in diesen Orten keine katholischen Kirchen gab, mussten sich die Gläubigen, meist zu Fuß oder mit dem Gespann, nach Zörbig oder Görzig begeben. 

Erst die Möglichkeit den Gottesdienst, in der evangelischen Schlosskirche Ostrau zu feiern, brachte den Menschen eine gewisse Erleichterung. Gleichzeitig entwickelte sich Ostrau zum Zentrum der katholischen Gemeinde. Nur gab es kein Gotteshaus. Durch Pfarrer Alois Seibelt wurde zu diesem Zweck das Grundstück der Familie Ebert in Ostrau käuflich erworben. Sein Nachfolger, Pfarrer Heinz Janssen, errichtete hier mit Hilfe der Gemeindemitglieder eine Notkapelle.

Im Jahre 1965 brachte Pfarrer Willi Kraning das Kunststück fertig aus einer Scheunenruine die heutige Kirche „Sankt Michael“  bauen und weihen zu lassen.